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That's How We Roll

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That's How We Roll
That's How We Roll, VME, 2011
Thomas Buchwald Guitars
Benjamin Funk Drums
Brian Jensen Bass
Mikkel Neperus Vocals
Thomas Pedersen Guitars
Lars Rygaard Organ, Harmonica
Produziert von: Kristian Thomasen and Anders Ringman Medium: CD
1. Heart On Overdrive7. Redemption Song
2. Rise And Fall8. Rulers Of The Day
3. Are You Satisfied?9. From Another Planet
4. You Disgust Me10. Aim High
5. Mrs. Ferguson11. Roll The Dice
6. That's How I Roll12. Sunrise Over Reeperbahn

SUPERCHARGER sind fünf Jungs aus Kopenhagen, die ihre zweite CD vorlegen. Die erste CD, so heißt es im Waschzettel, war 'purer Hard Rock', auf der zweiten sollen sie ihre Inspirationen nun aus mehreren und anderen Quellen gezogen haben.
Ah ja; und ich dachte, als ich die CD das erste Mal durchhörte:"Purer Hard Rock!". Schön, da ist ein wenig Boogie beigemengt; man nimmt auch mal das Gas etwas zurück, etwa bei Mrs. Ferguson, der textlich von Ferne an Mrs. Robinson erinnert - also an das, was im Film "Die Reifeprüfung" passiert. Ansonsten ist das hier das volle Hard Rock Brett, und natürlich denkt man an AIRBOURNE , aber vor allem - oh Wunder - an die großen Dänen von DAD , etwa an Songs wie Overmuch von "No Fuel Left For The Pilgrims". Was den SUPERCHARGERN zumeist abgeht, ist der Boogie, der den frühen DAD Alben eigen war. Aber auch einen Song wie Too Deep For Me vom letzten DAD Album, also eine stimmungsvolle Ballade, die sich langsam steigert, vermisst man.

Bevor ich jetzt aber das DAD Werk bespreche zurück zu den CHARGERN. Hard Rock all along, aber einige Tracks stechen doch heraus - das schon erwähnte Mrs. Ferguson mit seinem Southern Rock/Rockabilly Touch und das mit einer sehr schönen Bridge gesegnete You Disgust Me. Es ist unter anderem hier wo die Jungs ansatzweise zeigen, dass sie mehr können als nur Eisen pumpen. That's How I Roll überzeugt durch gewaltigen Drive, und der Redemption Song hat gar gute Pop Qualitäten. Auch der Boogie Ruilers Of The Day bietet über eine Slide Southern Flair. So hat man unterm Strich etwa ein Verhältnis von 50/50 was die guten und die mediokren Songs betrifft.
Als Hard Rock Album ist das soweit sicher ganz gut und DAD/AIRBOURNE Fans werden's goutieren, zumal die Jungs zu Hause wohl auch schon im Kommen sind. Mir fehlt's noch ein bisschen am Songwriting um mich vollends zum Konvertierten zu machen. So ist das schon ganz nett; aber das nächste Album wird ein Knaller; versprochen!

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 23.03.2011

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