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| Synclair, 7Hard, 2011 |
| Michael Eibinger |
Bass |
| Michael Hackl |
Guitar |
| Richard Krenmaier |
Vocals |
| Ulli Pallua |
Drums |
| George von Staden |
Keyboards |
| Produziert von: Peter Neubauer |
Länge: 57 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. No Forgiveness | 5. Show Me Your Face |
| 2. Parkwalker | 6. One Of These Days |
| 3. Got It All | 7. Starshine |
| 4. Together | 8. Synclair |
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"This record was recorded after only two jam sessions … like back in the 70's" heißt es im Marketing Info. Und wie 'Back in the 70's' klingt es definitiv.
Man nehme etwas (gerne auch etwas mehr) Gary Moore 'sche Gitarrenlinien, etwas HEEP sche Keyboards, einen stoischen, die Band nach vorne treibenden Bass; einen Drummer, der sich leider, muss man sagen, auf relativ wenige Drumpattern beschränkt, der aber trotzdem gut ins Konzept passt und die ganze Sache heftig vorantreibt - soll vielleicht alles so sein; Gitarrenriffs und Solos rechts, links und geradaus, 70'er ' 'Ihr da oben, wir da unten' Lyrics, und fertig ist No Forgiveness (und wenn es so einfach wäre ….).
Gerne etwas PINK FLOYD in die Suppe, so á la Another Brick In The Wall, aber immer wieder fette HEEP (oder auch BIRTH CONTROL ) Orgelriffs, Dave Gilmour an die Gitarre, ein paar Takte MMEB Synths, und dann haben wir Parkwalker (wie gesagt, alles ganz einfach …).
Ein Monster von einem Basslauf, so wie bei den TEMPTATIONS in Papa Was A Rolling Stone, Manfred wieder an den Synths, ein sattes Gitarrensolo - und das neun Minuten lang wie in Got It All, dann ein fettes Gitrarrenriff, das alles wieder auf den Boden holt - und wenn alle sich den Schweiß abwischen, muss man den Basser "Groovedoctor" (jau, das isser) extra vom Gerät reißen, sonst rifft er sich heute noch durchs Studio.
Warum dann auf Together das Keyboardmotiv von Fall OF The Peacemaker von MOLLY HATCHET auftaucht - wer kann das schon sagen? Hat ihnen eben gefallen, ist ja auch gut, und bringt das nötig melancholische Feeling. Jaja, die guten, ALTEN MOLLY HATCHET - ein kurzes Gedenken an Danny Joe Brown sei erlaubt …
One Of These Days - naja, an wen erinnert das wohl? Natürlich wieder FLOYD, und Herr Eibinger läßt den Bass schön singen. Verträumt, MMEB Keyboards taumeln durchs Unterholz - man fühlt sich wie zu Hause. Finster, schwarz gar, "BLACK-SABBATH -was-here"-mäßig zum Abschluß im Longtrack Synclair.
Was sagt der 70iger Fan dazu - wenn etwas - in dem ihm so genehmen Musikstil - so authentisch, gut und dennoch eigenständig dargebracht wird?
Zuvor vielleicht die Bemerkung, dass die Nennung einiger altvorderer Bands noch keine Review ausmacht (obgleich die Marketingmaschine darauf natürlich abfährt), und die Tatsache, dass Musiker so wie die Kollegen der genannten Bands spielen können, noch keine gute Platte. Tatsache ist aber, dass es den fünf Herren umfassend gelungen ist, das 70er Material zu assimilieren und daraus was Eigenes zu machen, Jodelschule sei Dank. Die Kompositionen lassen nicht nur Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden - sie stehen eben für sich im Hier und Jetzt und sollten auch dem Rockfan, der die alten Bands nicht mit der Pausenmilch eingesogen hat, großes Vergnügen bereiten. Man muss nur die Freude an melodischem Hard Rock, längeren Solos und etwas komplizierteren Songstrukturen mitbringen. Und darum geht es hier.
Na, was also sagt der 70's Aficionado? Was wohl? Wenn einem so viel Gutes wiederfährt, das ist schon einen TIPP hier wert.
Die CD erscheint am 11.02.2011.
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