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| Welcome Back To Georgia, Eigenverlag, 2011 |
| Tracy Carroll |
Lead Vocals, Rhythm Guitar |
| Woody Hughes |
Drums |
| Michael Moravek |
Keyboards, Backup Vocals |
| Gast: |
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| Ron Cresenti |
Bass |
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Länge: 61 Min 35 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Bad Habits | 7. Travelin' Man |
| 2. Dirtroads | 8. Over This Time |
| 3. Welcome Back To Georgia | 9. Leaving |
| 4. Rock Star | 10. Switchblade |
| 5. No Rest For The Wicked | 11. Walk Away |
| 6. Misty Morning | 12. Out of the Cotton |
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Debut einer jungen Band aus Athens, Georgia, die seit 2007 zusammen sind, und - Boy, sind die zusammen. Sie spielen einen melodischen Southern Rock, der sowohl an "Grey Ghost" der HENRY PAUL BAND erinnert, als auch an - etwa durch das Honky-Tonk Piano - an frühe SKYNYRD (und an die späten: das Cover Inlet mit seiner Klapperschlange erinnert an "1991"), vielleicht auch an den "Ghost Train To Georgia" der seligen GRINDERSWITCH (selig deshalb, weil Gründer Dru Lombar vor einigen Jahren verstarb; eigentlich kommt der Name von Grinder's Switch, einer Eisenbahnweiche zu dem Depot Grinder, wo eben Stämme verladen wurden; außerdem der Heimatort des eine Comic Characters Minnie Pearl). Und alles in allem macht die CD viel Spaß macht. Die Tatsache, dass ein Song wie Welcome Back ohne weiteres auf SKYNYRDs "Second Helping" gepasst hätte ,bestätigt einmal mehr die Beständigkeit des Southern Rock (mit allen Pros und Cons).
Es folgen die beiden ersten wirklichen Highlights - die Zivilisationsklage Dirtroads und das Sweet Home der Rattlers - Welcome Back To Georgia - das auch noch das das Hotel California zitiert("... up ahead in the distance ..."), allerdings erreichen die Lyrics nicht die kritische Schärfe des EAGLES' Songtexts - hier begnügen wir uns mit "Here In Georgia we carry guns!", also kommt uns bloß nicht blöd.
Rock Star zitiert Bob Seger's Turn The Page, ohne allerdings in die Melancholie des Vorbilds zu verfallen, hier wird eher im Stil von NICKELBACK das ganze Rockstartum ironisch beleuchtet.
Misty Morning hat mit seiner Säge-Slide und dem popigen Refrain ein wenig 80ger Flair, der Travelin' Man ist nicht der BLACKFOOT 'sche, könnte aber ein Leftover von "Strikes" sein (wenn man annimt, dass Ricky gerade mal weg war). Honky-Tonk in rauen Menge, witziger Text, jede Menge Huhu-Chöre. Shuffle-time in Over This Time, Country-Seeligkeit in Leaving, Texas blues in Switchblade; das Drums Intro von Walk Away (nicht das von Joe Walsh) bringt jeden Konzertsaal in Stimmung, und das Solo gefiele sicherlich auch Mr. Walsh.
Ein weiteres Highlight dann Out Of The Cotton, ein mid-tempo Stampfer über einem Ken Hensley Orgelteppich. Die Story ist die des Devil Went Down To Georgia, und er macht das noch einmal. Diesmal um Gitarre zu lernen. Recht hat er.
So gut wie unmodern, so soulful wie reaktionär - oder eben Southern Rock at it's best, with a bit of Pop. Ach so - ja: es gibt Gitarrensolos jede Menge, und zwar wirklich gute. Nur scheint der Band ihr Gitarrero zwischenzeitlich abhanden gekommen zu sein - sie suchen nämlich einen neuen.
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