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| Ask, Redcap Records Inc., 2011 |
| Tom Fuller |
Guitar, Lead Vocals |
| John Lewis |
Lead Guitar, Vocals |
| Joel Masters |
Bass |
| Ryan Veitch |
Keyboards, Guitar |
| Jordan Kozer |
Drums |
| Leslie Hunt, Christian Cullen, James Wold |
Background Vocals |
| Produziert von: Rick Chudacoff |
Länge: 39 Min 27 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Lovers | 7. Merci Beaucoup |
| 2. Ask | 8. Keeping Time |
| 3. Doin' Nothin' | 9. Morphine Maureen |
| 4. Take Me Away | 10. Hot Air Balloon |
| 5. Anthem Man | 11. Best of Me |
| 6. Hell Fire Angel | 12. Garden Dreaming Days |
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Bongschers,dammsjöhs, and welcome to an evening with Chicago-born'n'raised Tom Fuller and his band! Bongschers? Na ja, wer 'merci beaucoup' so wundervoll amerikanisiert und verballhornt ("Möhrrsi Boukuh") wie Fuller das auf einem der besten Tracks seiner zweiten CD tut ist erstens kein schlechter Mensch, und macht zweitens viel Spaß. Bonjour, Monsieur Fuller!
Fullers Power Pop mit Abstechern in den Hard Rock, etwas West Coast Würze und ein wenig Weltmusik im Sinne von Tribal Drums (Lovers) und Reggae tut genau das. Von Maestro Rick Chudacoff bewusst auf etwas Verwaschen und Retro produziert, ist das eines dieser Alben, das man so schon länger vermisst hat. Angelehnt an Eddie Moneys Großtaten im vorigen Jahrhundert, mit Rick Springfield im Hinterkopf, den Songwriter Können vom anderen Tom und der Lässigkeit von JJ Cale wird hier ganz bewusst auf Songwriting und hohe Qualität geachtet, und eben nicht das letzte Quäntchen Power aus den Songs herausgepresst. Der Hard Rocker am Speaker mag das bedauern, und manche Songs könnte man mit großem Erfolg auch auf etwas mehr Härte trimmen, aber für das Album als Ganzes wurde hier genau das richtige Rezept ausgewählt.
Nach den Rockern Lovers und Ask zum Einstand (fingersnappin' good, man) tritt man zwar etwas auf der Stelle und verfängt sich ein bisschen zu sehr in Gemütlichkeit, aber ab besagtem Merci Beaucoup wird mit Verve und Druck musiziert (wobei die Morphium Maureen bewusst etwas langsamer kommt) und das Ganze würdig mit dem verträumten Garden Dreaming Days abgeschlossen.
So verdammt süffig und gut wie das hier habe ich schon lange keinen Pop mehr gehört, und unser Mann Fuller, der eine nicht geringe Ähnlichkeit mit dem berufsjugendlichen QUEEN Drummer Roger Taylor hat, legt hier mit einem Album voller selbstgeschriebener Songs (zwei in Zusammenarbeit mit Chris Wold) eine sehr hohe Messlatte auf. Zwar werden wir demnächst hier ein Album besprechen, das dieselben Qualitäten und noch mehr Guitar Power hat, aber bis dahin und auch danach ist das völlig zu recht ein Tipp für alle Liebhaber guter, geschmackvoller Musik von NIGHT RANGER bis WISHBONE ASH.
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