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| Childhood's End, kscope Music, 2012 |
| Daniel O´Sullivan |
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| Tore Ylwizaker |
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| Jørn H. Sværen |
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| Kristoffer Rygg |
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Länge: 53 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Bracelets Of Fingers (originally recorded by The Pretty Things) | 9. 66-5-4-3-2-1 (The Troggs) |
| 2. Everybody's Been Burned (The Byrds) | 10. Dark Is The Bark (Left Banke) |
| 3. The Trap (Bonniwell's Music Machine) | 11. Magic Hollow (Beau Brummels) |
| 4. In The Past (Chocolate Watchband) | 12. Soon There'll Be Thunder (Common People) |
| 5. Today (Jefferson Airplane) | 13. Velvet Sunsets (Music Emporium) |
| 6. Can You Travel In The Dark Alone? (Gandalf) | 14. Lament Of The Astral Cowboy (Curt Boettcher) |
| 7. I Had Too Much To Dream Last Night (Electric Prunes) | 15. I Can See The Light (Les Fleur De Lys) |
| 8. Street Song (The 13th Floor Elevators) | 16. Where Is Yesterday (United States Of America) |
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ULVER, die "frühen Pioniere des norwegischen Black Metals" geben uns hier die volle psychedelic Dröhnung, und interpretieren Klassiker und Fast-Klassiker des Psychedelic Rock, und jetzt aber her mit der Tüte und ab in den Space. Nach "War Of The Roses" im letzten Jahr nun also ein Cover Album, und ich will mal gar nicht so tun als hätte ich bisher mit diesen Pionieren auch nur einen Steg gebaut, geschweige denn eine Brücke zu ihnen gefunden.
Aber man kann gar nicht umhin, JEFFERSON AIRPLANE oder BYRDS zu denken, wenn man diese Spacetrips hört, die sich hauptsächlich durch wundervolle Harmoniefolgen und große Chorusse auszeichnet, nicht einmal so sehr durch eine besondere instrumentale Leistung. Der Sound ist klar und unterstützt das Sinfonische der Bearbeitung, die ULVER den Tracks hat angedeihen lassen. Schwelgen - das ist hier angesagt. Sanft gleitet man durch Musikräume, in denen Synthwolken und ab und an eine grummelnde Gitarre verhindern, dass man einen harten Sturz in die Realität erleidet. Und das ist so original den 60ies nachempfunden, dass einem fast die Tränen der Erinnerung kommen - man glaubt nicht, dass es schon etwa 40 Jahre her ist, dass die Roger McGuinns dieser Welt Eight Miles High waren. ULVER halten das über die volle Länge der 16 Tracks durch, und was die Stärke ist, ist zugleich die Schwäche, wenn man es nicht schafft, sich einzugrooven. Denn viel Abwechslung wird nicht geboten - die Musik fließt, sanfte akustische Klänge und wunderbare und -same, vielstimmige Vocals entführen einen back in time.
Man stelle sicher - durch Anhören eines beliebigen Tracks -, dass man das goutiert, sonst bekommt man so etwa ab der Hälfte der Zeit einen Zuckerschock. Und zu sagen, dass ein Track oder eine Bearbeitung besonders heraussticht wäre dann auch nicht wirklich wahr. IMHO wäre etwas weniger etwas mehr gewesen, oder ein Mehr an Abwechslung hilfreich, aber der Schönheit der Musik kann man sich nicht wirklich entziehen - wunderbar.
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