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Irgendwann zu Beginn des Jahres 2001 begab es sich, dass einige musikbegeisterte Menschen sich entschlossen, ein Online Musikmagazin aus der Taufe zu heben.
Nach längerem Hin und Her fand sich auch ein Name: Home of Rock. Ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der von der Lawine, die dadurch ausgelöst wurde, überrascht ist.
Jede Menge Reviews, Konzertberichte, Interviews und Hintergrundberichte zeigen den enormen Drang der Redakteure, unsere Musik nach außen zu tragen.
Klar, es gibt Platten, an denen kommt man als Rockmagazin nicht vorbei, aber besonders stolz bin ich darauf, dass wir auch jede Menge unbekannter Bands vorstellen und den ganz guten auch ein Forum zum Verkauf Ihrer CDs bieten.
Lobenswert auch die Unterstützung der Labels, Bands und Promoagenturen, die uns gerne mit allem möglichen Material versorgen. Es sind die Kleinen, die uns versorgen und manchmal frag' ich mich, warum es die Großen der Branche den Kleinen nicht nachmachen. Aber ich bin überzeugt, dass auch dieses noch geschieht, denn über kurz oder lang wird auch der Letzte merken, dass das Home of Rock ein etabliertes Magazin geworden ist und auf eine große und treue Leserschaft zurückgreifen kann. So, das musste mal gesagt werden.
Aber für mich persönlich zählen auch andere Dinge, ja gerade diese anderen Aspekte unserer Seite macht die Arbeit hier wertvoll.
Zum Beispiel die Neuheiten. Unglaublich, was an neuen Bands und Interpreten auf einen einschneit. Die Geschmäcker der Redakteure sind breit gefächert und so bekommt man Musik zu hören, die erstens begeistert, und die man zweitens wohl nicht kennen gelernt hätte.
Eigentlich war auch vor Gründung des Home of Rock klar, dass die Menschen, mit denen ich es hier zu tun habe, auf meiner Wellenlänge liegen. Die meisten kannten sich schließlich schon durch regen Emailkontakt. Aber nach unserem Treffen im Schwarzwald kann ich sagen, es ist mehr, als nur die gleiche Wellenlänge zu haben. Wir haben zusammen gesoffen, gegessen, herumgealbert und Musik gehört. Ich denke, mein Freundeskreis hat sich erweitert. Erweitert mit Leuten, die aus allen möglichen Himmelsrichtungen kommen, und jede [r] für sich eine Bereicherung für mich sind:
Adelina: Eine Exotin für mich, denn ausser ihr kenne ich niemanden aus Bulgarien und sie ist eine der wenigen Frauen, die Schnaps dem Wasser vorziehen. Sie bringt uns Rock aus dem Osten Europas näher und macht tolle Konzertfotos.
Daniel: Dank ihm weiß ich, dass Truck Stop meilenweit davon entfernt sind, Countrymusik zu machen. Ich höre seit neuestem sog. New Country - ein Verdienst nicht zuletzt von ihm.
Fred: Der Boogieman. Er ist die Seele des Vereins und wenn ich den lustigsten Menschen, den ich kenne, benennen müsste, es ist Fred. Bei ihm muss die Musik krachen und fetzen. Ein echter Rocker.
Heidi: Sie steht auf grüne Hasen und ist für Karibik Feeling bei uns verantwortlich. Außer Bob Marley kannte ich nicht viel aus dieser Ecke, aber sie hat meinen Horizont erweitert.
Joachim: Beamter von Beruf. Er hat mein Weltbild dieses Berufsstandes auf den Kopf gestellt, denn träge ist er nicht. Schaut Euch mal seine Artikel an, dann wisst Ihr, was ich meine. Er ist der Einzige, den ich noch nicht persönlich kenne. Aber ich freue mich schon darauf.
Manni: Er wiederum ist der Einzige, den ich schon seit Urzeiten zu meinen allerbesten Freunden zählen darf. Wir haben schon so viel zusammen erlebt, dass wir darüber wohl Bücher schreiben könnten. Musikalisch sind wir Brothers in mind.
Markus: Sollte ich noch mal auf diese Welt kommen und nicht verheiratet sein, müsste meine Wohnung so aussehen wie seine. Er lebt in einem Rockschrein. So eine geile Wohnung müsst Ihr gesehen haben. Er macht außerdem die schärfsten Fotos und die weitesten Reisen fürs Home of Rock.
Martin: Noch ein Unikat. Will man mal was wissen über eine seltene oder unbekannte Band: er hat die Scheiben zu Hause. Er ist ein wandelndes Musiklexikon mit Hang zu Nischenmusik : er kennt alle Kelten- und Druidenbands und mag auch deren Musik.
Ralph: Darf es etwas härter sein, dann ist dieser Mann mit der Harleyfahrer Statur der richtige Ansprechpartner. Nun ja, er liebt (genau wie der Bayer Fred) den falschen Fußballverein, ist aber ansonsten immer ein adäquater Trinkkumpan und Headbanger.
Werner: Unser Harmoniespezialist und mir persönlich auch sehr nahe, da wir nicht nur musikalisch, sondern auch Rotweinmäßig super harmonieren. Ausserdem wartet er unsere Site und sorgt so immer für den richtigen Durchblick.
Dafür an dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön.
Ich wünsche mir, dass wir alle bis ins Rentenalter und darüber hinaus mit dem Home of Rock unseren Spaß haben. Denn es macht mächtig Spaß, trotzdem es auch stellenweise in Arbeit ausartet. Jedes Review verlangt mehrmaliges und konzentriertes Hören und das kostet Zeit. Freizeit und somit unbezahlte Zeit. Das wiederum hat aber den Vorteil, dass wir einen Grundsatz unseres Magazines, nämlich niemandem nach dem Maul zu reden, treu bleiben. Uns bezahlt keiner und nur unser Geschmack ist für die Kritiken verantwortlich.
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