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Das neue Plattenlabel s.a.d. music sammelt derzeit gewaltig Sympathiepunkte mit seinem Ansatz, die CD-Preise auf ein kundenfreundliches Normalmaß zurückzuschrauben. Gerne nutzte ich die Gelegenheit zu einem Interview (per E-Mail) mit Robert Knapp, dem Leiter Unternehmenskommunikation und Produktmanagement der S.A.D. GmbH um einige Aspekte etwas detailierter zu beleuchten.
Home of Rock: S.A.D., bekannt als Hersteller von Kopierprogrammen und Standardsoftware, steigt nun auch direkt ins Musikbusiness ein. Bevor wir auf die neue Unternehmenssparte s.a.d. music eingehen: Wie lange gibt es die S.A.D. schon? Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen derzeit? Wofür steht die Abkürzung S.A.D.? Software... ? Was sollte man sonst noch über S.A.D. wissen?
Robert Knapp: S.A.D. feiert im nächsten Jahr 10jähriges Firmenjubiläum. Damit sind wir, obwohl eigentlich recht jung, als Softwarefirma schon ein Dinosaurier der Branche, weil wir von Anfang an dabei sind. Angefangen hat das Ganze als Einzelunternehmen mit dem "Verlag Simon" ursprünglich schon 1986 und ging dann 1995 als S.A.D. GmbH weiter. Wir
beschäftigen am Standort Ulm ca. 30 Mitarbeiter, hinzu kommen die freien Entwicklerstudios die mit ungefähr 150 Beschäftigten für uns programmieren. Wir produzieren heute für den deutschsprachigen und internationalen Markt Software im Recording-, Sicherheits- und Utilitysegment. Unter dem Label "Purple Hills Entertainment" produzieren wir Casual Games zu fairen Preisen. Unsere Markenprodukte sind in vielen Ländern rund um den Globus zu kriegen. Die Abkürzung S.A.D. steht für "Software, Animation und Design" und meinte ursprünglich das Zusammenspiel von trockener Softwareentwicklung mit innovativen Oberflächen.
HoR: Alles spricht von der großen Krise der Musikindustrie. Gerade jetzt in diesen Markt einzusteigen ist sicher mutig, im Sinne des volkswirtschaftlichen Prinzips des antizyklischen Agierens aber nachvollziehbar. Wann reifte der Entschluss in diesen Markt mit einzusteigen, in dem S.A.D. durch seine Brennprogramme ja eher als 'der Feind' der etablierten Unternehmen angesehen wird?
R.K.: Unser Einstieg in das Musikgeschäft wäre dann antizyklisch wenn die Nachfrage nach Musik im Augenblick sinken würde. Das ist aber nicht der Fall, die Industrie hat trotz steigender Nachfrage lediglich ein Absatzproblem. Das ist ein großer Unterschied. Es fehlen einfach die richtigen Rezepte um der Krise rund um Internet und
illegaler Kopie begegnen zu können. Die Musikindustrie setzt ganz auf restriktive Maßnahmen wie Verbote, Kontrollen und Abmahnungen. Und genau an der Stelle sind die alte Musikindustrie und wir aufeinander geprallt. Im Streit um die Privatkopie waren wir immer der Auffassung, dass Musik-CDs kopierbar bleiben und außerdem billiger werden müssen, die alte Musikindustrie will mit den Preisen nicht wirklich nach unten und versieht ihre Musik mit allerlei Kopiersperren. Und aus dieser Debatte heraus reifte die Idee, ein eigenes Musiklabel zu gründen, denn in einem Markt in dem die Marktführer so ziemlich alles verschlafen, können aufgeweckte Newcomer wie wir etwas bewegen. Hoffen wir zumindest...
Dass wir dabei als gleichzeitiger Kopierprogrammhersteller das Feindbild der alten Musikindustrie sind, stört uns dabei nicht weiter. Die Herren aus den dortigen Geschäftsleitungsetagen würden ja auch am liebsten das Internet komplett abklemmen, weil sie den
Nutzen nicht erkennen. So ist das eben auch mit dem Brennen und Kopieren. Wer den Nutzen nicht sieht, wird niemals die Chancen sehen. Außerdem stehen wir lieber auf der Seite unserer Kunden als auf jener der alten Musikindustrie. Die Kunden kaufen nämlich am Ende unsere Produkte.
HoR: Das Besondere an s.a.d music ist, dass Ihr die CDs Eurer Künstler für gerade mal 12 anstatt für derzeit üblichen über 15 Euro in die Läden stellen wollt. Die hohen CD-Preise waren ja schon immer ein Kritikpunkt, allerdings seid Ihr nicht die ersten, die dieses Konzept verfolgen. Die Beispiele der Vergangenheit waren allerdings wenig ermutigend, weil zum Beispiel im Falle von Drakkar der Einzelhandel die CDs von Newcomern anstatt zum Kennenlernpreis trotzdem zum Vollpreis anbot. Wie wollt Ihr sicher stellen, dass die s.a.d. music-Produkte tatsächlich zu dem Preis verkauft werden, die Euch vorschweben?
R.L.: Es gibt nun einmal keine Preisbindung für Musik in Deutschland. Also müssen wir auf die Wirkung des Marktes setzen. Je breiter unsere Titel am Markt verfügbar sind und je höher die Nachfrage ist, um so positiver werden sich die Straßenpreise für den Konsumenten entwickeln. Und wenn alle marktwirtschaftlichen Stricke reißen, bleibt immer noch der Weg über unseren Internetshop.
HoR: Auch einige Majors beschäftigen sich derzeit mit Konzepten ausgewählte CDs zu reduzierten Preisen anzubieten. So hört man beispielsweise von Sony/BMG von Plänen CDs ohne Cover und Booklet für 9,99 zu offerieren. Muss der Käufer von günstigen s.a.d. music-Produkten sich ebenfalls auf abgespeckte Ausstattungen der CDs einstellen, oder darf er sich auf vollwertige Produkte freuen?
R.K.: Unsere CDs sind sicher keine Mogelpackung, sondern vollwertige LPs mit Zusatzmaterial wie Video, Fotos, Interviews und ähnlichem inklusive einer Player- und Brennersoftware, einem Booklet, und das Ganze in einem schönen Cleartray-Jewelcase. Die von BMG angekündigte 9,99 CD hat meines Erachtens keine Marktchance, denn sie unterscheidet sich durch nichts von einem selbst gebrannten Rohling. Ich glaube nicht, dass Kunden für Produkte ohne Mehrwert Geld ausgeben.
Die Formel für die Zukunft muss lauten "Mehr für weniger Geld" und nicht umgekehrt.
HoR: Sind eventuell die Künstler letztendlich diejenigen, die für die Differenz der Preise von s.a.d. music im Vergleich zu den Mitbewerbern aufkommen müssen?
R.K.: Nein, wir bezahlen marktübliche Tantiemen. Die Künstler verdienen also bei jedem CD-Verkauf mit.
Wir setzen im Interesse der Künstler auch darauf, dass wir entsprechend viel mehr CDs verkaufen als unsere teureren Mitbewerber und die Künstler somit unter dem Strich auch mehr verdienen.
HoR: Glaubt Ihr, durch Eure Preispolitik Druck auf die Mitbewerber ausüben zu können, damit es generell zu einer Verbilligung im Tonträgermarkt kommt?
R.K.: Natürlich wird s.a.d. music Druck auf die Marktpreise machen. Und das ist auch gut so. Es ist absolut nicht einsehbar, dass Musik-CDs teurer sind als Video-DVDs, deren eigentliche Produktion ungleich teurer ist als die Produktion einer Musik-CD. Ein durchnschnittlicher Kinofilm kostet Millionen, eine Musikproduktion bei weitem nicht.
Wenn Video-DVDs heute für 7,99 bis 9,99 zu haben sind, zeigt das den Weg den wir in der Musik-CD-Preisgestaltung mittelfristig gehen müssen.
HoR: Ab welchen Absatzzahlen würdet Ihr von einem Erfolg sprechen?
R.K.: Wir messen Erfolg an den selben Kriterien wie der Erfolg der alten Musikindustrie gemessen wird. Wir wollen Gold.
HoR: Die Krise der Branche allein an der Preispolitik und an Umsatzeinbußen durch Downloads und private Kopien festzumachen ist mir zu eindimensional. Man darf sicher nicht den Aspekt Qualität außer Acht lassen. Der Markt wird mit einer Masse an zweit- und drittklassigen Künstlern regelrecht zugemüllt, von den dilettantischen, gecasteten Superstars will ich erst gar nicht reden. Masse statt Klasse, mit der der Konsument zusätzlich verunsichert wird.
Verfolgt s.a.d music in dieser Hinsicht auch einen alternativen Ansatz?
R.K.: Schön, dass in dieser Branche noch jemand über das eigentliche Produkt spricht, nämlich die Musik selbst. Natürlich gibt es gute und schlechte Musik. Und selbstverständlich verkauft gute Musik, unabhängig vom Genre,
besser als schlechte Musik. Das spielt eine große Rolle im Verkauf. Wer schlechte Retortenmusik macht, die von Murksern produziert wird und von Jammergestalten präsentiert wird, der verkauft eben auf lange Sicht nichts.
Klar, verfolgen wir da einen anderen Ansatz. Wir holen unsere Künstler da ab, wo Musiker früher mal groß geworden sind: In Clubs, auf Open-Airs, aber sicher nicht auf Casting-Veranstaltungen.
HoR: Lass uns dann mal über Eure Künstler sprechen. Ihr geht mit drei Bands unterschiedlicher stilistischer Ausrichtung an den Start. Die 0EIGHT15TEENS sind aus meiner Sicht zwar eine gute Liveband, aber - sorry - ansonsten eine relativ unspektakuläre Melodic-Punk-Kapelle, wie es sie schon zu Tausenden gibt.
R.K.: ...nur, dass eben keine der anderen tausend Bands einen Plattenvertrag bei s.a.d. music hat und die auch keinen Hit wie This summer in der Tasche haben. Also gibt es da schon einen gewaltigen Unterschied. Eine Karriere fängt eben auch ganz unten an und hört im idealen Fall oben auf. Die von den 0eigh15Teens fängt soeben an. Schaun wir mal, wo sie endet.
HoR: ALEV aus München machen Modern Rock und dürften vor allem die Fans von Bands wie GUANO APES oder DIE HAPPY ansprechen. Diese Band könnte wie eine Bombe einschlagen.
R.K.: Die Band schlägt tatsächlich schon jetzt ein wie eine Bombe. Die Truppe spielt schon heute mehr als 50 Gigs im Jahr und verfügt über eine eigene wachsende Fanbase. Insofern wollen wir gar nicht die Fans der GUANO APES oder von DIE HAPPY ansprechen, sondern die eigenen. Zumal ALEV eben nicht so richtig in die Rubrik "Rockband mit
Sängerin" passen will, da ist schon noch viel mehr Potential dahinter. Wer die Band live gesehen hat, weiß was ich damit meine...
HoR: Bekanntestes Pferd sind die totgeglaubten MEGAHERZ, die man der nicht mehr ganz so neuen Neuen Deutschen Härte zuordnen muss.
R.K.: Wenn mit "Neuer Deutscher Härte" eine Musikrichtung gemeint ist, die - wie jetzt bei RAMMSTEINs Mein Teil - vom kalkulierten Skandal lebt, die immer pathetisch sein muss bis zur Lächerlichkeit und wo das gerollte "R" des Sängers schon mehr ein Running-Gag als ein echtes Stilmittel ist, dann, ja, ist MEGAHERZ keine "Neue Deutsche Härte" mehr. Die Band braucht keinen albernen Pathos in den Texten, keinen lächerlichen Skandal und Mathias, der neue Sänger, ist auch ohne rollendes "R" für mich einfach die Stimme des Jahres. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass die neue MEGAHERZ auch bei den Freunden harter Riffs mit deutscher Stimme ankommen wird. MEGAHERZ wird aber auch viele neue Fans gewinnen. Für mich DAS Album des Jahres 2004 was da um die Ecke kommt...
HoR: Bei allen s.a.d music-Signings handelt es sich um deutsche Bands. Ist diese Konzentration auf die einheimische Musikszene Teil der Unternehmensphilosophie?
R.K.: Keine Unternehmensphilosophie, aber ein guter Start. Wir fanden, dass es uns gut zu Gesicht steht, zuerst mit einheimischen Künstlern zu starten. Ein späteres Signing ausländischer Acts bleibt selbstverständlich nicht ausgeschlossen.
HoR: Ein gängiges Prinzip der Musikindustrie ist inzwischen 'hire and fire'. Wenn eine Band nicht sofort einschlägt, dann erhält sie nur selten eine zweite oder gar dritte Chance. Wird s.a.d. music sich eher an der Philosophie der Siebziger und Achtziger orientieren, als Künstler gezielt und behutsam über mehrere Alben aufgebaut wurden?
R.K.: Ein klares "Ja". Wir haben so kalkuliert, dass jeder Künstler drei Alben bei uns produzieren kann.
HoR: Wie schon erwähnt: ALEV könnten in kommerzieller Hinsicht das nächste ganz große Ding werden, doch dazu muss eine Band heutzutage bei MTVIVA mit einem Video in der 'Heavy rotation' präsent sein. Kann s.a.d. music als kleines, neues Label dies seinen Künstlern ermöglichen?
R.K.: Natürlich können wir das. Jede Band wird ihr Video bekommen. Wobei unser Ziel gar nicht unbedingt die 'Heavy rotation' ist, um gut zu verkaufen. Wir wollen ja nicht so abhängig von MTVIVA werden wie die alte Musikindustrie. Anders herum wird ein Schuh draus. Wir wollen erst mal viel live spielen, dann gut verkaufen und wenn wir über die Charts dann in die 'Heavy rotation' kommen, ist das auch noch ok für uns.
HoR: Wird s.a.d. music mittelfristig weitere Bands unter Vertrag nehmen? Wie viele Veröffentlichungen plant Ihr derzeit pro Jahr?
R.K.: Wir werden weitere Bands verpflichten. Im Softwarebereich bringen wir momentan ungefähr 80 neue Titel im Jahr. Mal schaun, was wir im Musikbereich logistisch reißen können...
HoR: Verfolgt Ihr dabei weiter das Prinzip durch stilistisch sehr unterschiedliche Acts auf möglichst vielen Hochzeiten zu tanzen, oder gibt es bestimmte Genres, auf die s.a.d. music sich konzentrieren wird?
R.K.: Wir werden in nächster Zeit mit s.a.d. music im Bereich 'Alternativ' bleiben und schauen wie sich das entwickelt.
HoR: Habt Ihr eine eigene A&R-Abteilung, eigene Talentscouts u.s.w.... oder anders gefragt: Wie wählt Ihr Eure Künstler aus?
R.K.: Wir haben eine eigene A&R-Abteilung, die bei uns aber weniger spektakulär "Produktmanagement" heißt. Die Auswahl der Künstler läuft so:
Erstens: Spielt die Band viel live?
Zweitens: Wie ist das Umfeld der Band gestrickt?
Drittens: Taugt die Musik?
Dann schaut man sich die Truppe live an und dann kommt viertens: Wollen die mit uns?
HoR: Können sich ambitionierte Bands im Demostadium bei Euch bewerben?
R.K.: Ja, können sie. Viel wichtiger als ein Demo ist aber den eigenen Tourplan mitzuschicken. Bands die nicht live spielen gelten bei uns als faul oder als dilettantisch. Beides können wir bei s.a.d. music nicht brauchen.
HoR: Im Prinzip gibt es drei Kategorien von Plattenlabels: Die Majors, kleine Labels, die inzwischen relativ groß geworden sind - Stichwort: SPV oder Nuclear Blast - und Klein- und Kleinstlabels. Klar, dass s.a.d. music erst mal ganz klein anfangen muss, aber welche Ambitionen habt Ihr mittel- bis langfristig? Den Aufstieg in die SPV-Liga?
R.K.: Wir sind Kaufleute, insofern ist für uns der sportliche Vergleich, in welcher Liga unser Label spielt, herzlich uninteressant. Das Musiklabel s.a.d. music muss ganz einfach profitabel sein, egal wie groß es ist oder wird.
HoR: Ein weiteres Problem der Branche: Statt Musikfans, die mit Leib und Seele dabei sind werden die Firmen von Buchhaltern dominiert, denen es völlig egal ist ob sie nun Musik, Gummibärchen oder Waschmaschinen verkaufen.
Wie sieht das bei s.a.d. music aus?
R.K.: Uns ist es auch egal, ob S.A.D. nun Software, Games oder Musik verkauft. Am allerbesten bewerkstelligt man das allerdings mit Software-, Spiele- oder Musikfreaks zusammen. Stimmt die Qualität, verkauft man nämlich auch furchtbar viel von jeder Sorte. Dann sind am Ende vom Jahr auch die Buchhalter zufrieden.
HoR: Entstehen durch die Gründung von s.a.d. music neue Arbeitsplätze?
R.K.: Ja, da wir neben dem reinen Tonträgervertrieb auch Booking und Merchandising übernehmen, werden Arbeits- und Ausbildungsplätze in Ulm entstehen.
HoR: Wenn man sich mit jemand von S.A.D. über s.a.d music unterhält, dann fällt über kurz oder lang das Schlagwort 'Majors ärgern'. Ist das die Hauptmotivation oder sogar Bestandteil der Firmenphilosophie?
R.K.: Nein, wir ärgern ja die Majors nicht aus einem Kalkül heraus, sondern aus einer Situation heraus.
Wir stellen nun einmal die Brennersoftware her, welche die dort zuständigen Chefstrategen gerne vom Markt genommen hätten. Nur damit die Herren ihr Vorstandsleben wieder stressfreier gestalten können, geben wir jetzt allerdings den Softwarevertrieb nicht unbedingt auf. Da bitte ich um Verständnis.
HoR: Eure CDs kommen mit dem geradezu genialen Slogan 'Copy is right'. Ist das Eure echte Überzeugung oder nur ein weiteres, zugegeben populistisches Mosaiksteinchen um 'Majors zu ärgern'?
R.K.: Das ist echte Überzeugung, die übrigens von unseren Künstlern mitgetragen wird: Wer eine Musik-CD kauft hat das Recht auf eine Kopie. Sei es zur Sicherung des Originals oder um die Musik als MP3 vorrätig zu haben. Das haben wir immer gesagt als wir noch reiner Softwarehersteller waren und das sagen wir auch heute noch als "betroffener"
Tonträgerhersteller.
HoR: CD ist die eine Seite der Medaille, DVD die andere. Wird es mittelfristig DVD-Veröffentlichungen Eurer Künstler geben? Gerade solch geniale Live-Acts wie MEGAHERZ oder ALEV würde sicher gerne der eine oder andere auch zu Hause über seine Sourround-Anlage genießen.
R.K.: Es wird definitiv auch DVD-Veröffentlichungen bei s.a.d. music geben. Wir starten demnächst mit einem eigenen S.A.D. TV welches ins Internet übertragen wird. Im eigenen Studio können also hervorragend Interviews und ähnliches produziert werden.
HoR: Kommen wir zu den berüchtigten drei Wünschen. Wenn Ihr könntet, wie Ihr wolltet, welche drei Bands oder Künstler würdet Ihr gerne bei s.a.d. music sehen?
R.K.: Keine Ahnung was gerade auf der TOP3 der Abverkaufscharts steht. Im Moment hätte ich wahrscheinlich die drei Acts am liebsten bei s.a.d. music unter Vertrag. Aber da das nächste Woche ohnehin wieder ganz anders ausschaut, bin ich mit unseren Dreien mehr als zufrieden, denn irgendwann steht da: Platz 1. Megaherz, Platz 2. ALEV, Platz 3. 0eigh15Teens und dann ist meine kleine Wünschelwelt auch wieder in Ordnung...
Vielen Dank an Robert Knapp für die ausführliche und offene Beantwortung der Fragen und an Annette von Brainzone für die Herstellung des Kontaktes.
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