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Konzertbericht:Cash Monies And The JetsetterSupp.: Joe PenaFrankfurt, Sinkkasten, 17.03.2004 |
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Da stolpern sie wieder über die Frankfurter Zeil, die drei Musketiere, Jörg, Peter und Epi (oder sind es vielmehr Don Quichote, Sancho Pansa und Rosinante? Die bedrohlich sich aufbauenden Banken-Türme umher könnten dafür sprechen). Heute abend ist das zunächst GREYHOUND SOUL Sänger Joe Pena, der unspektakulär auf die Bühne schlurft und auf einem Stuhl Platz nimmt. Es sollten natürlich noch einige Songs dieser wirklich exzellenten Band folgen, u.a. Nothin' vom Album "Alma de Galgo". Weder Songs noch Darbietung sind für eine sorgenfreie Party geeignet (später, an der Bar, witzelt er gar, ob wir nicht eingeschlafen sind) aber die Aufmerksamkeit des Publikums ist ihm Gewiss. Ein gute dreiviertel Sunde ist wohl rum und kaum das Joe die Bühne verlässt, stapfen die vier Typen von CASH MONIES AND THE JETSETTER hinauf. Erst heute Mittag in Deutschland angekommen sind die Jungs nach ihrem 12stündigen Flug trotzdem gut drauf und freuen sich auf ihren ersten Gig in Deutschland und über die gekommenen Gäste. Hier muss ich mal kurz einflechten, dass es schon ein Armutszeugnis für eine Millionenstadt wie Frankfurt ist, wenn an so einem Abend, auch wenn's unter der Woche ist, kaum 30 Leute sich im Sinkkasten einfinden! Mein Gott, wir drei sind dafür noch 100 Kilometer gefahren!! Sänger Jim Gaddis zeigt sich davon wenig beeindruckt und kündigt einen Song über den "Civil War" an: Das countryhafte Cemetary Hill liefert den erforderlichen schwungvollen Einstieg in den Auftritt. Gefolgt von Rockin' Chair vom ersten Album der Band. 15 Years ist fast schon so 'ne Art "sollte ein Hit sein"-Titel und stammt auch von "Thinking Out Loud". Auf der CD sind ja einige Gastmusiker vertreten, nicht zuletzt Dan Baird, der sie auch produziert hat, und vier Typen auf der Bühne können diesen Sound, der mit Banjo, Fiddle, Orgel, elektrischer Rhythmusgitarre aufgepeppt wurde, natürlich nicht bieten. Nichtsdestotrotz liefern sie eine absolut überzeugende Vorstellung die sich wohl schon in unzähligen Bars bewährt hat. Das Programm pendelt zwischen Country, Rock, Bluegrass, Hillbilly und Honky-Tonk und würde bei etwas zahlreicherem Publikum richtig Schwung in die Bude bringen. Um eine Zugabe rauszukitzeln, sind die verbleibenden Zuschauer (es sind mittlerweile über zwei Stunden rum und Mitternacht erreicht!) zu wenig, aber als der letzte Song angekündigt wird und Jim die Frage stellt, ob Country, Rock'n'Roll oder Bluegrass gewünscht wird, gewinnt Country (1 Zuruf) und nachdem vorher schon mal ein Song von Tim Easton gecovert wurde ist es zum Abschluss der Song Yes I Guess They Oughta Name A Drink After You von "John Prine". Kurz nach dem Auftritt finden sich die Vier und Joe Pena vor der Bühne, bzw. an der Bar, ein und unterhalten sich bereitwillig mit den verbliebenen Gäste, stehen für Bilder und Fragen zu Verfügung und sind allesamt bester Laune. Epi Schmidt, (Impressum, Artikelliste), 18.03.2004
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