| 29. & 30.08.2003 in Walldürn |
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| TICKETS: |
29,00 € für das Tagesticket
50,00 € für das Wochenendticket incl. Camping |
| CAMPINGTICKETS: |
Für den Campinstellplatz entstehen beim Kauf des Wochenendtickets keine zusätzlichen Kosten.
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| PARKGEBÜREN: |
Nicht bekannt.
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| TICKETBESTELLUNGEN: |
Die Tickets sind online erhältlich bei :
OPevents
oder über die POM Homepage bzw. über Mano. |
| ANFAHRT: | Walldürn bfindet sich im Odenwald, ca. 50 km südöstlich von Aschaffenburg, ca. 40 km westlich von Würzburg, ca. 40 km nördlich von Heilbronn und ca. 40 km östlich von Heidelberg. Das Festival findet statt auf dem Flugplatz-Gelände. |
| BEGINN: | Die genauen Anfangszeiten werden noch bekannt gegeben, bitte erkundigt euch rechtzeitig auf der Festivalpage. |
| ORGANISATOREN: | Willi Wrede, Andreas Loeffelad und Oliver Poeschko von den Veranstaltern Point of Music (PoM) und OPevents
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| ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR!!! | Bitte erkundigt euch über die offizielle Summer End Homepage nach dem jeweiligen, aktuellen Stand!
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Es besteht die Möglichkeit, bereits am 28.08.2003 anzureisen und zu übernachten. Für den Campinstellplatz entstehen beim Kauf des Wochenendtickets keine zusätzlichen Kosten, es werden lediglich 5 € Pfandgebühr für den Müllbeutel fällig die jede(r) rückerstattet bekommt, wenn der Müllbeutel gefüllt und verschlossen nach Ende des Festivals wieder beim Veranstalter abgegeben wird. Sicherlich ein sinnvoller Beitrag, die Müllmengen auf dem Gelände so klein wie möglich zu halten.
Am Donnerstag, den 28.08.2003 findet dann auch schon eine Opening Party statt, desweiteren gibt es während dem Festival noch Überraschungsgäste, eine Händlermeile und ein Partyzelt sowie ein VIP-Zelt mit Autogrammstunden der beteiligten Künstler.
1. Tag : Freitag, 29.08.2003
Headliner des ersten Tages werden Reamonn sein, die Gruppe um den irischen Frontmann Reamonn Garvey besteht seit 1999 und hat sich allen Unkenrufen und Kritikermeinungen zum Trotz inzwischen etabliert und ist nicht nach dem Millionenseller Supergirl als Eintagsfliege im Licht verglüht. Der melodische, leicht angerockte Popsound fußt in der Tradition des Songwriting, da Garvey dort seine Wurzeln versteht. So hat die Band in ihren Liedern auch echte Geschichten zu erzählen, die sich auch weiterhin sehr gut verkaufen, siehe Josephine oder zuletzt
Star. Nachdem die Band zuletzt eine Clubtour durch diverse Irish Pubs veranstaltete, was auch nochmals die Singer-Songwriter-Ambitionen verdeutlicht, entern sie nun wieder die großen Bühnen und werden beim Summer End alles geben, auch das etwas härtere Klänge gewohnte Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz zu überzeugen.
Die zweiten Headliner des Tages, die H-Blockx, darf man durchaus (ohne despektierlich zu werden) als Urväter der deutschen Crossover-Szene bezeichnen. Die Münsteraner haben als Speerspitze und Aushängeschild der Rockmusik für Skateboardfahrer seit ihrem Kometenstart mit Time to move vor mehr als zehn Jahren etliches bewegt und auch erlebt. Als ausgesprochen versierte Liveband darf man von den Jungs um Henning Wehlandt erwarten, das sie Walldürn zum Kochen bringen werden.
Mit Zed Yago steht eine Classic-Heavy-Rock-Band auf dem Programm, die in den 80er Jahren ihre erfolgreichste Zeit hatte und dabei Bands wie Wasp und Deep Purple supportet hat. Im Jahre 2002 meldete sich die Truppe um Sängerin Yvonne Durandt und Gitarrist Jimmy Durandt mit einem Best-of-Album zurück, dessen Stücke sicherlich Hauptbestandteil des Sets sein werden, mit dem Zed Yago beweisen wollen, daß sie ihren "Boom Metal" (??? - so stand es im Info geschrieben - die Red.) erfolgreich in das neue Jahrtausend transportiert haben.
Die Killer Barbies, seit den 90er Jahren unterwegs, deren Name inspiriert ist von dem Trash-Film-Klassiker "Angriff der Killertomaten", haben schon als Vorband der Misfits, der Toten Hosen und Iggy Pop gespielt. Der angepunkte Rock der Spanier erhält durch die Optik von Frontfrau Silvia Superstar den besonderen Kick.
ARE Haug, der Sänger und Gitarrist von A.R.E. ist im Jahre 2002 schon mal bei Bonfire für Chris Lausmann an der Gitarre eingesprungen. Man darf also knackigen, gitarreorientierten Heavy Rock erwarten. Die Vorbilder heißen (sicherlich nicht nur optisch) Steve Vai oder Joe Satriani.
Com 'N' Rail stammen aus Tübingen. Ausser durch Frontfrau Ela bestechen Com 'N' Rail auch durch eingängige Hooks und schlichtweg schöne Melodien.
Die süddeutschen Chaindogs entziehen sich mit Rock, Pop, Punk, Crossover jeglichem Einordnen in eine Schublade, werden aber aufgrund ihres Erscheinungsbildes und der Bühnehshow gerne als "heavy Boygroup" bezeichnet.
Im Schloß Weissenfels gründete sich im Jahre 1999 die noch sehr junge Leipziger Band boing, die einen intelligenten, energetischen Crossover aus Funk, Metal und Ska nun auch mal einem breiteren Publikum zugänglich machen will.
Schließlich ist für den ersten Tag des Summer-End-Festivals noch die Karlsruher Fun-Punk-Combo NTS vorgesehen. NTS steht für not the same und die 1993 gegründete Band, die aufgrund ihrer (im positiven Sinne) großen Klappe auch als die Hip-Hopper des Fun-Punk gelten, wird diesem Namen sicherlich gerecht, indem sie etwas anderes bieten wollen als radiotaugliche musikalische Einheitskost.
2. Tag : Samstag, 30.08.2003
Erster Headliner an diesem Tag sind Fury in the Slaughterhouse. Die seit 1987 bestehende Hannoveraner Band ist seit mehr als 15 Jahren ein feste Alternative-Größe auf den Bühnen nicht nur in Duetschland, wo sie z.B. am Hockenheimring schon mit Tina Turner und Gary Moore im line up standen.
Ihr Sinn für eingängige Melodien bescherte ihnen mit dem Album Mono einen mehr als 20 Wochen dauernden Sitzplatz in den Top 50 der LP-Charts. Rechtzeitig zum Bandjubiläum erschien 2002 der EMI-Release Color of fury.
Immer wieder freuen darf man sich auf einen Liveauftritt von Die Happy, den zweiten Headliner des Tages, da sich die 1993 gegründete Band um Powerfrau Marta Jandova regelrecht über ihre Bühnenpräsenz definiert.
Ihr gerne als "Popcore" bezeichneter Stil kommt regelmäßig sehr gut an und lässt Die Happy trotz eigentlich fast ununterbrochenem Touren locker mittlere Hallen füllen.
Erneut eine energiegeladene Frontlady gibt es dann bei Uniting the elements zu bestaunen, die ihren explosiven, modernen Rock mit interessanter Besetzung (nur Gesang, Gitarre und Drums !) erstmals in größerem Rahmen vor deutschem Publikum präsentieren.
Die Wuppertaler Alternative-Rocker von Uncle Ho machen derzeit vor allem Schlagzeilen, da sie bereits ihre Selbstauflösung zum 31.12.2003 initiieren ("Uncle Ho must be destroyed" in Anlehnung an den letzten Longplayer Everything must be destroyed).
Also wohl eine der letzten Gelegenheiten, die Jungs Gas geben zu sehen. Oder ist alles nur ein PR-Gag ?
Nun habe ich aber doch mal wirklich was auszusetzen : sicherlich nicht an der Musik der 2000 gegründeten Sub7even, die auf einem kernig-rockigen Fundament poppige Melodien und trendige Soundbits vereinen und gemeinsam mit En Vogue mit Free your mind einen beachtlichen Charterfolg und heavy Rotation auf MTViva zu verzeichnen hatten. ABER : Jungs, daß ihr mit den Onkelz auf Tour geht, das hätte wirklich nicht sein müssen !
Ebenso wie die am ersten Tag auftretenden Zed Yago hatten Axxis ihre größten Erfolge in den späten 80ern und frühen 90ern. 1988 wurde die Band sogar vom Major EMI gesignt.
Die Jungs aus dem Ruhrgebiet werden mit ihrem klassischen Heavy Rock im Stil der 70er und 80er mit eingängigem, hymnenartigem Sound auch auf dem Summer End zu überzeugen wissen.
Die Münchner Band Alev um Sängerin Alev Lenz erinnert vielleicht ein wenig an Alannis Morrisette, allerdings in rockigerem Gewand und wird alles dafür tun, das Publikum bei Laune zu halten.
Ebenfalls aus dem Dunstkreis der Weißwurst (sorry, Fred !) stammen Lustfinger aus Lohhof, die mit dem Gründungsjahr 1981 eine der ältesten noch aktiven Punkbands in Deutschland sind. Man wird sehen, daß sie noch nichts an Power und Spielfreude verloren haben.
Der ehemalige Blind-Passengers-Frontmann Nik Page gilt vor allem im Osten der Republik als Gothic-Guru. Mit seinem an den Sisters of Mercy orientierten Sound aus 80er-Jahre Elektronik und harten Gitarren in düstere Ummantelung bildet er einen interessanten Gegensatz zu den übrigen Bands des zweiten Tages.
Ebenfalls noch angekündigt, bisher aber noch nicht im Programm eingetaktet sind: Such a surge, die Braunschweiger Crossover-Pioniere die seit 1992 einen Crossover aus brachialem Metal und Rap mit immer mehr zunehmendem Melodieanteil zelebrieren. Die mehr als 10jährige Bühnenerfahrung läßt ihre Gigs immer zu einem Erlebnis werden.
Schließlich noch die seit 1999 aktive badische Gruppe Liquido, die sicherlich ein wenig an dem Erfolgsdruck der mehr als 1 Mio. mal verkauften Single Narcotic zu leiden hatten und als "One-Hit-Wonder" abgestempelt wurden. Mittlerweile haben sie sich aber wieder gefangen und werden ihre melodiösen Rock-Songs internationaler Prägung sicherlich mit neuem Schwung zum Besten geben.
Fazit: eine interessante und sehr vielseitige Zusammenstellung der Organisatoren, vom Classic Heavy Rock, über Crossover und Alternative bis zu poppigerem ist eigentlich für jede(n) etwas dabei.
Schön und erwartungsvoll-stimmend finde ich dabei, daß etliche "local heroes" verpflichtet werden konnten und ausnahmslos Bands am Start sind, die über eine beeindruckende Bühnenpräsenz und/oder -erfahrung verfügen.
Die in Kombination mit dem Campingplatz erschwinglichen Tickets fordern geradezu dazu auf, den Sommer in Walldürn ausklinge zu lassen. Hingehen !
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